|
Das Schöninger Schloß ist eines der
geschichtsträchtigsten Bauwerke der Stadt. Um 1360 als
Burg errichtet, beherbergte es zwischen 1568 und 1659
drei Herzoginnen, die das Gebäude als Witwensitz
nutzten. Im Anschluss daran war das Schloß nur noch
teilweise bewohnt, sodass die im nordwestlichen Bereich
des Schlosses gelegenen Gebäudeflügel aufgrund
mangelnder Nutzung und immer größer werdenden Schäden an
der Bausubstanz, langsam verfielen. Der Rest des
Schlosses und die nördlich und östlich gelegenen
Wirtschaftsgebäude wurden bis 1970 als
landwirtschaftliche Domäne genutzt. Heute ist in dem
hier gezeigten Ostflügel, dessen südlicher Bereich 1911
neu errichtet wurde, nach umfangreichen
Modernisierungsarbeiten eine Gaststätte mit
angegliederten Seminarräumen untergebracht. Die anderen
Flügel des Schlosses wurden in den vergangenen Jahren
ebenfalls von Grund auf saniert und werden heute für
kulturelle Zwecke genutzt. |